Donnerstag, 17. März 2016

London - weiter geht's


09. 03. 2016

Am Morgen fahren mein Großer und ich mit der U-Bahn bis zur Station Lancaster Gate. Wir möchten den Hyde Park sehen. Wir laufen einmal quer hindurch. Es ist diesig und nicht gerade warm. Nur wenige Menschen sind unterwegs. Joggerinnen und Jogger, Nannys mit einigen Kleinkindern. Uns fällt auf, dass wir in London bis jetzt nur vereinzelt Hunde auf den Straßen gesehen haben. Auch hier im Park gibt es keine.

Wir treffen auf eine Menschengruppe, die sich um einen Mann geschart hat. Er hat grüne Papageien auf den Armen sitzen. Weitere Vögel dieser Sorte sitzen in den Bäumen drumherum und krächzen. Wir laufen weiter und erreichen einen länglichen See, ein Denkmal für Prinzessin Diana in Form eines runden Wasserlaufes und sehen am anderen Ende des Parks das gigantische Albert-Memorial gegenüber der Royal Albert Hall.





Vorbei an wunderschönen Häusern und blühenden Magnolien nähern wir uns einem Ziel des Tages, dem Science Museum. Der Eintritt ist frei, wer möchte, darf etwas spenden. Weil der Weg direkt durch einen Schalter mit einem netten Angestellten führt, spende ich zehn Pfund der Londoner Museenlandschaft.

Wir geben unsere Garderobe ab und fahren dann mit dem Fahrstuhl ganz nach oben. Dann arbeiten wir uns bis nach unten durch. Wir schauen uns Ausstellungsstücke zur Geschichte der Medizin an, sehen alte schöne Uhren, spielen gemeinsam Spiele zur Energieversorgung und informieren uns über Brennstoffe der Zukunft, ertasten verschiedene Materialien, bewundern alte Fahrzeuge und sehen die Landekapsel der Weltraummission Apollo 10. Überall darf fotografiert werden, überall sind Kindergruppen unterwegs, es wird gelacht und gekreischt - das Museum ist so voller Leben, dass es eine Freude ist! Es gibt fünf Restaurants, für den schnellen Snack, für Familien, für leichte Gerichte und einen Picknickbereich. Es gibt viele Toiletten, kostenfreies WLAN im ganzen Haus und schöne Museumsshops. Man könnte Tage in dem Museum verbringen. Wir sind sehr begeistert!





Nach einigen Stunden verlassen wir das Science Museum und betreten gleich das nächste Haus nebenan. Es ist das National History Museum. Auch hier ist der Eintritt kostenlos. Die Ausstellung ist sehr umfangreich und modern. Wir sind sehr beeindruckt. Neben den unzähligen Exponaten ist auch das schöne alte Gebäude sehr sehenswert.

Leider streiken meine Füße, weil ich die falschen Schuhe angezogen habe. Mein Großer und ich trennen uns für eine Stunde. Er zieht durch das ganze Haus. Ich setze mich in eins der vielen Cafés und trinke einen Kaffee. Danach schaue ich mich im Museumsshop um und kaufe Dinosticker für die Kleinen zu Hause. Am Nachmittag verlassen wir das Museum und selbst mein Großer staunt, wie viel Spaß Museen machen können.





Wir schlendern die Straße runter, kommen am Victoria and Albert Museum vorbei, das wir zu meinem Bedauern beim besten Willen nicht mehr schaffen, und spazieren zum Kaufhaus Harrods. Da es regnet, drehen wir eine kleine Runde durch die sehenswerte Feinschmeckerabteilung. Wir kaufen Schokolade und beschließen, dass wir nochmal die Tower Bridge im Dunklen besuchen wollen.







Wir ruhen unsere Füße nochmal bei einer Fährfahrt auf der Themse aus und erreichen die Tower Bridge, als gerade die Lichter angeschaltet werden. Ganz langsam spazieren wir über die ganze Brücke und nehmen auf der anderen Seite einen Bus in Richtung Hostel.


Fortsetzung...





Kommentare:

  1. Ach schön! Die Bilder sind auch sehr stimmungsvoll.
    In den Museen hättest Du sicher gern die Kleinen dabei gehabt. Aber das kann man ja nachholen:-)

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    1. Das stimmt, ich habe oft an die Kleinen gedacht :-)

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