Mittwoch, 11. November 2015

Gestern...

... habe ich das erste Blech Lebkuchen des Jahres gebacken. Ich bin mit Ohrenschmerzen krank geschrieben und habe die Zeit genutzt, die Wohnung mit einem heimeligen Duft nach Gewürzen zu beduften. Die Kinder waren begeistert und ein halbes Blech ist nun schon aufgefuttert. Auch nach Jahren schmeckt dieser schnelle Lebkuchen immernoch am besten!

Der Liebste hat den Laternendienst übernommen. Das Lichterfest im Kindergarten war okay, wenn auch ziemlich voll. Der ganze Garten war von Laternenlicht beleuchtet. Die Kinder blieben im Garten und haben Laternenlieder gesungen. Es gab Würstchen und Punsch und vor allem der Adventsjunge war glücklich, mit seiner Laterne im Dunklen unterwegs zu sein. Er hat dann später in seinem Bett auf seiner Laterne geschlafen, weshalb sie heute Morgen platt war.

Nachdem der Liebste den Adventsjungen zu mir nach Hause gebracht hatte, ist er mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder zur Schule gegangen, wo um 18:30 Uhr ein großer Laternenumzug mit Spielmannszug stattfinden sollte. Eine Stunde später waren alle drei wieder zu Hause. Einhelliges Fazit: das war der letzte Laternenumzug. Die Kinder haben einfach genug vom Laufen durch Matsch und Dunkelheit, der Zauber ist wohl vorbei. Einzig den Adventsjungen werden wir in den nächsten Jahren noch begleiten.


Kommentare:

  1. Bei uns ist es letztes Jahr schon soweit gewesen. Das mein Kleiner nicht mehr wollte. Und dieses Jahr fällt Fußballtraining genau auf denn Martinsumzug. Was für ihn wichtiger ist. Ja die Kleinen werden Groß und es werden andere Sachen wichtiger. Lg Daniela

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  2. Liebe Carola,

    bei uns war gestern auch St. Martinsfest. Es gibt in unserer kleinen Stadt zwei Umzüge, wobei ich bisher immer nur bei einem mit meinen Kindern gewesen bin. Unser Kindergarten richtet diesen jedes Jahr gemeinsam mit unserem Tierpark aus, was für die Kinder sehr schön ist und die ganze Sache sehr übersichtlich macht. Am Anfang wird im Streichelzoo (ohne Tiere, bis auf das Pony, auf dem St. Martin kurz reitet) gemeinsam gesungen, musiziert und ein Martinspiel von den Vorschul- sowie Hortkindern aufgeführt. Ein kleiner Bläserchor aus Eltern umrahmt das Ganze. Danach werden Martinshörnchen geteilt, der Laternenumzug findet statt und endet auf einer Wiese im Tierpark, wo es dann für alle Fettschnitten und Punsch gibt. Die Kinder können auf der Wiese im Laub spielen oder sich am Lagerfeuer wärmen. Es ist eine rundum warme und herzliche Sache, die die Kinder und Eltern nicht überfordert. Dadurch das Eltern und Kinder gleichermaßen auch bereits im Vorfeld durch die Vorbereitunen mit einbezogen werden (z.B. auch durch das alljährliche Laternenbasteln im Kiga), entsteht dadurch auch ein Gemeinschaftsgefühl und man merkt jedes Mal, dass es allen Spaß macht.
    Der zweite Umzug findet inmitten der Stadt statt und scheint sehr groß zu sein. Hier laufen die Kinder durch die Straßen hinter dem Spielzug her und das war mir bisher für meine (kleinen) Kinder immer zu viel.
    Ich bin sehr froh über unseren Kindergarten und dessen Engagement und freue mich darüber, dass wur dieses heimelige Martinsfest im Tierpark feiern können, welches ich aus meiner eigenen Kinderzeit gar nicht kenne. Mal sehen, wie lange wir noch dabei sein werden, denn noch geht auch unser Schulkind gern mit ihrer Laterne mit.

    Ganz liebe Grüße und gute Besserung!
    Ev

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  3. hier gehen höchstens noch 1 Klässler mit, wir haben noch nen richtigen Umzug mit Musikkapelle und Pferd, danach gibts ein großes Lagerfeuer und Glühwein u.s.w.....dieses Jahr gibts hier in der Stadt sogar nen Umzug indem die Flüchtlingskinder mitlaufen können, sofern sie mit unserem St. Martin einverstanden sind, weil, hier gibts kein Lichterfest !

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  4. irgendwann ist das Laternelaufen durch, zum Glück aber nicht das Kuchenessen, ich bin auch jedes Jahr wieder begeistert, wie schnell und einfach das Rezept geht und wie gut es dann schmeckt. Mache immer ein Blech für unseren Weihnachtsmarkt in der Schule. Jedes Blech wird dann mit Schoklade verziert und noch irgendwelchen weihnachtlichen Motiven. Das kommt immer gut an. Liebe Grüße und noch eine schöne Weihnachtszeit!

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  5. Weshalb Lichterfest? Hinter St. Martin steckt doch eine Geschichte und die müssen wir doch nicht verleumden.

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    1. Ich kenne St. Martin aus meiner Kindheit in Berlin sowie jetzt in Hamburg nicht.
      Es ist hier keine Tradition.

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    2. In Kiel gab es auch immer ein Laternen oder Lichterfest, und das meist zum anderen Zeitpunkt als St. Martin. Das ist genauso dort Tradition gewesen.

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  6. Das war mit nicht bekannt. Ich habe, wie alle Kinder unserer Gegend, das Martinabend-Singen geliebt, aber leider wird es auch bei uns von Jahr zu Jahr weniger, da es in unser Siedlung kaum noch Kinder gibt. Aber egal: ob Lichterfest oder St. Martin, den Kindern soll es Freude machen und sie sollen ihren Spaß haben (die Eltern/Großeltern natürlich auch)

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