Freitag, 25. September 2015

Freitag



Kurz nach 4 Uhr kommt der Adventsjunge in unser Bett geklettert. Dort liegt er auch noch, als ich aus dem Bad komme. Um 7 Uhr sitzt die ganze Familie am Frühstückstisch und isst Müsli.

Der Liebste fährt kurz nach 7 ins Büro. Der Adventsjunge und ich bringen wieder die Geschwister weg und haben danach noch ein bisschen Zeit zusammen, bis ich den Kleinen in den Kindergarten bringe. Wir fahren mit dem Lastenrad hin. Vorher findet er seine erste Kastanie in diesem Jahr. "Kastade" sagt er.



Ich fahre mit dem Rad weiter, denn ich habe einen Friseurtermin. Oh, der war leider gestern schon, ich habe den Termin verpasst. Ich bekomme einen neuen Termin für nächste Woche. Im Reformhaus nebenan hole ich neues Müsli und einen Kürbis und radle wieder nach Hause. Am See entdecke ich den Fischreiher.


Ich erledige die Wäsche und nähe weiter an den Vorhängen. Der Teenie kommt um halb 12 vom Unterricht nach Hause, schnappt sich seine Sportsachen und geht ins Fitnessstudio.



Ich radle zur Arbeit. Viele Kinder fehlen, freitags sind keine Hausaufgaben und die Sonne scheint. Es wird ein entspannter Nachmittag. Auch danach ist es für mich entspannt, weil ich die Kinder nicht abholen brauche. Das hat heute der Liebste getan, der den Kindern versprochen hat, mit ihnen endlich Fische für unser neues Aquarium zu kaufen.

Zu Hause mache ich mir einen Kaffee, der Teenie ist da und erzählt mir, was er alles für Klamotten für den Winter braucht. Vielleicht ist er ja mit seinen 1,90 Meter nun ausgewachsen, dann halten die Sachen länger als eine Saison.

Der Liebste und die drei Kleinen treffen ein und schon ist der Trubel da: alle reden gleichzeitig und rennen durch die Wohnung. Ich habe die Vorhänge fertig und bringe sie an. Der Liebste pflanzt ein paar neue Pflanzen ins Aquarium und hängt die Fische im Beutel ins Wasser, damit diese sich an ihr neues Zuhause langsam gewöhnen können.



Da wir so getrödelt haben, gibt es für die Kleinen "Schnittchen auf dem Sofa", wie wir dieses schnelle, aber gemütliche Abendbrot nennen. Nach dem Sandmännchen lassen wir die Fische frei. Die Kinder beobachten noch ein bisschen, gehen dann Zähne putzen und kuscheln danach alle noch ein bisschen im Bett. Nach einer Weile bringen wir den Adventsjungen in sein Bett. Das Mutzelchen und der kleine Bruder hören noch ein Hörbuch. Der Liebste, der Teenie und ich machen einen Filmabend.


Kommentare:

  1. Liebe Carola,
    hab herzlichen Dank für deine wunderbaren Einblicke in euren Familienalltag.
    Könntest du bitte auch einmal darüber schreiben, was eure Kinder in die Schule zum Essen mitnehmen? Bei uns ist das ein Thema, das noch immer zu keiner Lösung gefunden hat, die auf beiden Seiten gut gefunden wird. Vielleicht gibt es bei euch ja eine Idee, auf die ich selbst einfach nicht komme.
    Ich wünsche dir und deinen Lieben ein herbstzauberhaftes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Jana

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    1. Die Brotdosen unserer Kinder sehen im Grunde so aus, wie die kleinen Abendbrotteller oben im Bild.

      Es gibt schlichte belegte Brote mit Wurst oder Käse und Rohkost zum Knabbern dazu: Apfel, Weintrauben, Möhre, Gurke, Kohlrabi, Paprika etc.

      Manchmal gibt es eine kleine extra Dose dazu mit ein paar Salzbrezeln, Studentenfutter, Mandelriegel o.ä.

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    2. Liebe Carola,
      vielen Dank für deine Antwort. Im Grunde sieht es bei uns auch so aus, nur Salzbrezeln + Kohlrabi hab ich noch nicht probiert. Die Salzbrezeln sind eine gute Idee.
      Ich denke, wir haben einfach ein Süßmäulchen, gerade durch die Einschulungssüßigkeiten ist der Geschmack wahrscheinlich völlig auf süß getrimmt. so dass nix gesundes mehr gemocht wird, aber da hilft alles "nüscht"...
      Einen schönen Abend und liebe Grüße
      Jana

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