Samstag, 10. Mai 2014

Zum Muttertag

"Iiiihhhh, über meinem Bett ist eine Spinne! Mama, mach die weg!" ruft der Teenie gestern Abend. Süß, mein 1,84 m großer Kleiner ;-) Als das Ungetüm beseitigt ist, sagt er noch: "Es ist gut, wenn man eine Mama hat." und klopft mir von oben auf die Schulter.

Ja, ich bin Mutter. Seit dem ersten positiven Schwangerschaftstest vor über 16 Jahren. Seitdem drehen sich meine Gedanken und Gefühle, meine Handlungen, nicht mehr nur um mich und meine Interessen. Seitdem sind da Menschen, die mir anvertraut wurden und für die ich sorgen darf.

Das ist nicht immer einfach. Anfangs haderte ich sehr mit meiner neuen Rolle. Fühlte mich fremdbestimmt. Wo war da noch Platz für mich? Und auch jetzt noch, im trubeligen Alltag mit vier Kindern, versuche ich immer und immer wieder, als Person nicht unterzugehen im Kreislauf von Gekreische, Wäschebergen und Krümeln überall.

Denn meine Mutterrolle ist nur eine meiner vielen Rollen im Leben. Ein Puzzleteil von den vielen, die meine Persönlichkeit ausmachen. Ich will gut für mich sorgen, damit ich als Mutter zufrieden sein kann. Dafür ist es gut, wenn sich meine Rollen ungefähr die Waage halten. Deshalb brauche ich regelmäßig meine Auszeiten, und wenn sie noch so klein sind.

Und wenn der Alltag mal besonders herausfordernd ist, hilft immernoch: Tanzen! Zusammen mit den Kindern. Zu Musik, die ich mag. Laut! Dann kommt die gute Laune von ganz alleine.

Zum Muttertag hat Anna von Berlinmittemom wunderbare Tipps von wunderbaren Frauen zusammengetragen, die auch mit Kindern zusammenleben. So unterschiedlich, wie wir Frauen nunmal sind. Nicht nur zum Muttertag, sondern für jeden Tag. Schaut mal drüben vorbei!

Für mich braucht sich die Geschenkeindustrie zum Muttertag übrigens nicht anstrengen. Der Muttertag ist allein etwas zwischen mir und meinen Kindern. Und der kann jeden Tag sein. Besonders dann, wenn solche Sprüche wie oben fallen 


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