Freitag, 11. April 2014

Grundschule und Kinderbetreuung

Schulbetreuung und Kindheit - Mama notes macht sich Gedanken zur Grundschulzeit und fragt, wer etwas dazu schreiben möchte. Ich tue es hiermit.


Vorab:  Glaubt mir, ich kenne berufsbedingt alle Konzepte, Vorurteile, Klischees in der Stadt und auf dem Land und sonstiges, was es zum Thema Schule gibt. Hier und da lässt sich sicher über einige Methoden in der Schule diskutieren. Fakt ist: Eltern haben Berufe. Eltern haben Kinder. Eltern müssen oder möchten arbeiten. Kinder brauchen Betreuung. Ich möchte bitte das Für und Wider und Wie und Warum hier nicht diskutieren. Ich berichte hier von meinen ganz persönlichen Erfahrungen und plädiere, wie immer, auch hier zu Gelassenheit. Danke!






Als wir vor fast 5 Jahren von Berlin nach Hamburg gezogen sind, war ich überrascht: die Grundschulen schlossen um 13 Uhr. Am Nachmittag waren die Schultore abgeschlossen, die Schulhöfe verwaist, die Gebäude leer.

Ich war erstaunt, denn das kannte ich aus Berlin nicht. Vor allem im Ostteil waren und sind Schule und Nachmittagsbetreuung ein Ganzes. So bin ich aufgewachsen, so habe ich jahrelang als Erzieherin gearbeitet und so ist auch mein Großer aufgewachsen. Die Schule des Großen war von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Diese Betreuungszeiten habe ich gebraucht, da ich alleinerziehend war und selber in einer Schule gearbeitet habe. Nein, der Große war nicht 12 Stunden am Stück in der Einrichtung, die Randzeiten morgens und abends nutzten wir nach Bedarf und meinem Dienstplan.

Mein Großer war in der Schule gut aufgehoben, bekam dort sein Mittagessen, machte seine Hausaufgaben und hatte genug Zeit zum Spielen und besuchte verschiedene Kurse. In den Ferien gab es ein gutes Ferienangebot im Hort mit vielen Ausflügen. Alle Kinder der Klasse, also auch alle Freunde meines Großen, waren am Nachmittag im Hort. Ich holte mein Kind ab und wir hatten sofort Zeit für uns, ohne Hausaufgabendruck und manchmal mit seinen Freunden, die ich auch mit abholte. Als Geringverdienerin bezahlte ich mit Förderung für einen 12 Stunden Platz mit Mittagessen 43 Euro im Monat.

Und das alles sollte es in Hamburg nicht geben? Meine Kinder waren vor 5 Jahren noch sehr, sehr klein, aber ich machte mir plötzlich sehr viele Sorgen um die Grundschulzeit. Das hatte ich eigentlich gar nicht vor. Ich wollte wieder arbeiten gehen, aber wie sollte ich einen Job finden, wenn ich um 13 Uhr meine Kinder aus der Schule holen soll? (Nebenbei: auch bei den Kindergartenplätzen sieht es nicht besser aus, sehr viele Einrichtungen, vor allem in den Vororten, schließen bereits um 14 Uhr.)

Vor 2 Jahren beschloss die Stadt Hamburg, die verlässliche Ganztagsgrundschule einzuführen. Ich war sehr froh drum. Verlässliche Ganztagsschule heißt: von 8 bis 16 Uhr werden alle Kinder kostenlos betreut (Anmerkung: das Angebot ist nicht verpflichtend.). Lediglich das Mittagessen, die Randzeiten von 6 bis 8 Uhr oder 16 bis 18 Uhr und die Ferienbetreuung kosten extra. Das wird nach dem Familieneinkommen berechnet und für Geringverdiener gefördert.

Ich arbeite in Hamburg als Erzieherin in einer Grundschule. Ich unterstütze Schülerinnen und Schüler im Unterricht und habe eine Schulstation aufgebaut. In der Startphase habe ich an der Konzepterstellung für die Ganztagsschule mitgearbeitet. LehrerInnen, ErzieherInnen und Menschen der Behörde haben an dem Konzept mitgewirkt. Ich konnte vieles aus meinem Erfahrungsschatz beisteuern. Von jetzt auf gleich so etwas aus dem Boden zu stampfen ist sehr gewagt und war nicht einfach. Plötzlich so grundlegende Neuerungen einzuführen, war für viele Menschen nicht leicht. Auch mussten die Schulräumlichkeiten dem Ganztagesbetrieb angepasst werden. Es wurden in Rekordzeit neue moderne Mensen gebaut. Die Anfangszeit war etwas holprig, aber alle sind auf einem guten Weg, finde ich.

Unser Mutzelchen ist nun von 8 bis 16 Uhr in der Schule. Sie geht gerne hin, alle ihre Freundinnen und Freunde sind dort, sie bekommt Mittagessen, macht ihre Hausaufgaben und besucht ganz viele verschiedene Kurse: Basteln, Ballsport, Traumreise, Zumba und im Schulchor ist sie auch. Freitags hole ich sie eher ab, weil sie noch zum Ballett geht. Die LehrerInnen und ErzieherInnen an Mutzelchens Schule geben sich wirklich sehr viel Mühe. Die Ferienbetreuung ist gesichert und wir müssen nicht versetzt Urlaub nehmen, um unsere Kinder zu betreuen. Wir haben keinerlei Verwandtschaft in der Stadt, die irgendwo einspringen könnte und deshalb sind wir mit der Ganztagsgrundschule zufrieden.

Ganz kurz noch: Ich bin Fan von der Schule um die Ecke. Das hat sehr viele Gründe. Wertvolle Zeit wird nicht für den Schulweg verbraucht. Die Kinder können selber zur Schule laufen. Alle Kinder einer Klasse wohnen in der Nähe, Nachmittagsbesuche sind leichter händelbar. Unsere Kinder kommen an der staatlichen Schule mit den unterschiedlichsten Lebenskonzepten in Berührung. Das finde ich gut und wichtig.

Und wie der Unterricht in der Grundschule heute abläuft, schreibe ich vielleicht demnächst mal auf.


Kommentare:

  1. Danke dafür. So wurden unsere Großen auch betreut (ich arbeite in einer Förderschule,d.h. gebundener Ganztag). Und oft, wenn ich früher frei hatte, wurde ich heim geschickt weil "alle anderen auch noch da sind" ;)
    Aber es gibt noch viel zu tun: ich kenne Alleinerziehende die keinen Platz bekommen haben und sehr verzweifelt waren, oder 2 Gruppenräume für 60 Kinder... Das ist dann für Eltern, Erzieher und Kinder belastend.
    LG Jenny

    AntwortenLöschen
  2. Guter, sachlicher, informativer, ehrlicher Text! Ich bin auch so aufgewachsen mit Frühhort, Nachmittagshort und Ferienspielen. Hat mir nicht geschadet ;-)

    AntwortenLöschen
  3. sag mal, gehst du wieder arbeiten ?

    ich oute mich mal, denn ich vertrete diese Schulform so ganz und gar nicht !
    ich bin im schwäbischen auf dem Land groß geworden, so wie auch meine Kinder....hier gibt es inzwischen auch solche grauenhaften verpflichtende Gemeischaftsschulen mit Ganztagesbetreung.
    Hätte mir das einer vor gut 10 Jahren gesagt, dass sowas auch zu uns kommt , dann hätte ich das nicht geglaubt !
    Ich kann mich noch erinnern, wie uns immer von dem Ost Schulsystem erzählt wurde und uns Kindern hier taten die Ostkinder richtig leid....
    Bei uns auf dem Land darf ein Kind noch seine Kindheit leben, sprich nach der Schule Essen, Hausi machen und raus gehts...ich bin doch Mama und will meine Kinder selber großziehen ( bin dankbar, dass ich das darf und kann ) niemals könnte man sich hier vorstellen, dass die Kinder erst um 4 heimkommen, im Herbst ist es da schon dunkel !....wo bleibt da das Kind ???
    Ok, wenn man natürlich arbeiten muss, dann ist das was anderes, das ist mir schon klar, dass dieses Ost System ganz angebracht ist.

    Also ich koche gerne, bzw. erledige lieber selber mit meinem Kind die Hausis und bin eben Mama, deshalb kommt sowas für uns nie in Frage, ja so unterschiedlich sind die Lebensweisen /Stadt und Land...Ost und West :o )



    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja und so unterschiedlich sind dann auch die Renten- und Bildungsniveaus von Muddis in Ost und West sowie die sozialen Kompetenzen der Kinder, die 16 Jahre bei Muddi zu Hause aufgewachsen sind ... Sorry, aber das sind genau DIE Vorurteile, die man 20 Jahre nach der Wende nicht mehr hören möchte!
      Glaube mir, wir Ostkinder haben auch eine glückliche Kindheit gehabt, gerade weil wir nahezu rund um die Uhr betreut wurden und keine Schlüsselkinder sein mussten und uns so viel geboten wurde. Du schreibst: Essen, Hausaufgaben machen, raus gehen ... Das alles macht man auch im Hort, wo ist der Unterschied?! Und was bitte spricht dagegen, wenn Mütter arbeiten gehen? Ich möchte mich jedenfalls nicht den ganzen Tag nur mit Haushalt beschäftigen und hinterm Herd stehen, sondern auch auf anderer Ebene gefordert werden ...

      Löschen
    2. Dieser Kommentar ist sehr subjektiv und es fehlt ihm der Blick über den Tellerrand. In Schwaben auf dem Land, ist das Modell der Einverdienerehe mit Eigenheim noch dominant. Allerdings muss man sich bewusst machen, dass es sich hierbei um ein Modell handelt, dass sich auch künftig immer weniger Menschen leisten können werden. Am deutschen Bildungssystem wird immer wieder bemängelt, dass die soziale Herkunft über den Schulerfolg entscheidet. Bestimmt ist für Kinder auf dem Land, deren Mutter zuhause ist, nichts verkehrt daran, mittags nach Hause zu kommen und zuhause Hausaufgaben gemacht. Schlecht ist das allerdings für die Kinder, deren Eltern nachmittags arbeiten müssen und bei denen niemand ein Essen kocht und nach den Hausaufgaben schaut. Wenn die Kinder stattdessen ihre Nachmittage in ihrem Wohnblock mit Kindern verbringen, denen es ähnlich ergeht, führt das zusätzlich zu eine Abgrenzung sozialer Schichten voneinander. Deshalb ist es wichtig, dass auch in der Nachmittagsbetreuung alle Kinder vertreten sind. Nur so werden soziale Unterschiede kleiner und die Chancengleichheit für alle Kinder voran getrieben. Es mag sein, dass einem diese Probleme in Schwaben auf dem Land weit weg erscheinen, aber auch hier gibt es immer mehr Familien, die von einem Einkommen nicht mehr leben können. Ganz davon abgesehen, dass es oft Mütter nach einer Scheidung langfristig in die Armut treibt (Teilzeitstelle wegen fehlender Ganztagsbetreuung, fehlende Rentenbeiträge).
      Ich wohne auch in Schwaben auf dem Land, mein Mann betreut unsere Kinder zuhause, während ich Vollzeit arbeite.Wir nutzen den Regelkindergarten und später vermutlich die Regelschule. Allerdings hauptsächlich deshalb, weil es das einzige ist, was hier angeboten wird und es mit unserem momentanen Lebensmodell vereinbar und grade so finanzierbar ist. Eine verlässliche Schule bis 16 Uhr fände ich echt toll. Das Hamburger Modell war mir unbekannt. Ich finde es sehr vielversprechend und bin gespannt, ob es in der Langzeitbeobachtung hilft, soziale Unterschiede auszugleichen.

      Löschen
  4. Tja, ein brisantes Thema ;)
    Meine Kinder hole ich mittags vom Kindergarten und Schule ab und wir fühlen uns alle wohl damit. Ich bin gerne Mutter und meistens ;) auch gerne Hausfrau. Ich finde die Vorstellung nicht schön jeden Tag nur so wenig Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Was für meinen Mann und mich aber auch ganz klar ein weiterer Grund gegen den Ganztag war, sind die Zustände an den Schulen im direkten Umfeld. Die Schulen können nicht umgebaut bzw. erweitert werden (keine Baugenehmigung ), es gibt zum Beispiel keine Mensa, die Kinder bekommen (gutes) warmes Essen geliefert, müssen aber in den Klassenräumen essen. Anschließend läuft während des Unterrichts die Spülmaschine im Klassenraum! weil diese nicht anders untergebracht werden können. Ebenso sind die Räumlichkeiten nicht für div. "Freizeitangebote" frei, weil z.B. die Turnhalle nachmittags an Vereine vermietet wurde (von der Stadt). Also wurden die Angebote auf div. andere Einrichtungen verteilt, nachdem die Stadt aber extrem die Busfahrten für Schulen gestrichen hat, können viele dieser tollen Angebote auch nicht mehr war genommen werden. Tja, es könnte eine gute Sache sein dieser Ganztag, aber nur wenn die Rahmenbedingungen auch stimmen.
    Aber ob Ganztag oder nicht , jeder muß das mit sich ausmachen und mit seinen Entscheidungen klar kommen.
    Lieben Gruß
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  5. ich möchte hier nicht in die politischen Sichtweisen eingehen, aber ich glaube jetzt kaum, dass ein Hortkind bessere soziale Werte hat, als ein anderes Kind.....ich bin keine Mama am Herd, oh ne, wir haben eine eigene Firma und ein großes Anwesen, da geht mir die Arbeit nie aus.

    Ich möchte hier mit niemanden streiten, aber hier ist die Welt halt anders als in Berlin oder Hamburg !

    und ich bin froh, auf dem Land zu wohnen :o)

    AntwortenLöschen
  6. Schade das es hier wieder in ein Gegeneinander ausartet. Es gibt halt Vorlieben und Notwendigkeiten. Ich persönlich kenne beides: Vollzeit-Mutter und ganztags berufstätig.
    Als Vollzeit-Mutter habe ich oft und gerne Betreuungsdefizite anderer Eltern ausgeglichen und berufstätig war ich sehr froh wenn mein Kind mal woanders spielen durfte wenn ich Teamsitzung oder Elternabend hatte. Und genau darum sollte es doch auch gehen: das wir als Frauen/Eltern/Familien zusammen halten und uns nicht auseinander dividieren oder auseinander dividieren lassen!

    AntwortenLöschen
  7. Ich bin im Westen aufgewachsen und war auch in einer Ganztagsbetreuung. Es hat mir absolut nicht geschadet!
    Wieso sollten Mütter sich schlecht fühlen wenn Sie ihr Kind in gute Hände abgeben um Arbeiten zu gehen? Aus welchen Gründen auch immer und egal ob Ost oder West!
    Von den armen Ostkindern zu sprechen finde ich persönlich ziemlich frech. Vor allem ohne sie persönlich zu kennen. Man muss doch auch mal über den ländlichen Horizont - den eigenen Tellerrand schauen.
    Meine Mutter hätte es sich zum einen finanziell nicht leisten können und zum anderen hätte sie beruflich viel zurück stecken müssen. Meine Oma dagegen war zu Hause. Und was bringt ihr das Jetzt?? 300 Euro Rente!!

    Viele Grüße von einer Zweifachmama die sehr sehr froh über das Angebot der Ganztagsbetreuung ist!

    AntwortenLöschen
  8. Da haben wir dann wieder das Schwarz und das Weiß… wie schade
    Warum nur müssen wir immer Werten was andere tun?
    Wieso ist es uns unmöglich jedem sein Leben so Leben zu lassen wie er mag. Und seine Kinder großziehen wie es seinen Vorstellungen entspricht?
    Es gibt in D keine verpflichtende Ganztagsschule und das finde ich auch richtig. Jeder soll und muss das für sich selber entscheiden. Aber kein Kind ist arm dran weil die Eltern Vollzeit arbeiten gehen genau so wenig wie es allen Kindern besser geht wenn Mama daheim ist.
    Mein Kind war auch auf einer Schule mit einem Angebot der Ganztagesbetreuung und sie hätte die Wahl gehabt auch nach Hause gehen zu dürfen. Aber siegehörte zu den Kindern die sich sehr Wohl in der Betreuung fühlten. Die Angebote dort hätte ich nicht bieten können und wollen.
    Angefangen von Schach bis zum Tischtennis. Ob nun Bücherei AG bis Theaterprojekt. Ich fand das sowohl für das Kind als auch für uns eine Wunderbare Lösung. Ich war immer sehr dankbar
    das mein Kind dieses mit Begeisterung wahrgenommen hat und somit die Schule immer als einen sehr positiven Ort erlebte

    AntwortenLöschen
  9. meine werten damen, die ihr mehr oder weniger gerne mütter seid: kommt mal in die schweiz. in die schweiz aufs land. die zustände hier sind ungefähr mit dem erwähnten schwabenländle zu vergleichen: es dominiert das eigenheim mit dem einzelverdiener. vordergründig. hintergründig kenne ich nicht eine mutter, die nicht mindestens einen nachmittag arbeitet. es wird aufgeheult, wenn in der schule blockzeiten eingeführt werden sollen, es wird aufgeheult, wenn man das kind in eine krippe gibt. die krippe ist in der schweiz ungefähr mit dem kiga zu vergleichen, man muss nämlich bedenken: die schweizer frau, die arbeiten will, kriegt 14 wochen bezahlten mutterschaftsurlaub. zu 80 prozent bezahlt. dieses geld wird aus dem gleichen staatlichen fonds bezahlt, der auch den erwerbsersatz für militärdienst der männer regelt. (hier müssen die wehrdienstpflichtigen periodisch eine woche militärdienst leisten.) warum ich das erwähne: ich kenne keinen einzigen mann, der während dieser zeit nur 80 prozent seines lohnes bekam, egal ob einzelverdiener oder nicht. ich kenne aber nur sehr weniger frauen, und ich gehörte zwei von drei mal auch dazu, die ebenfalls den selben lohn bekamen. es handelte sich auch samt und sonders um berufskolleginnen.
    die gewöhnliche schweizer frau geht also 14 wochen nach der geburt ihres babys wieder arbeiten. es gibt mancherorts die möglichkeit, auf ein halbes jahr zu verlängern, das muss man dann aber selbst berappen. hier auf dem land ist es so, dass man selbstredend grosseltern hat, die dann zur verfügung stehen. die krippe ist verpönt, weil die armen kinder, die dann mit anderen kindern spielen müssen statt mami dabei zuzusehen, wie sie putzt und staubsaugt!
    die schule ist staatlich geregelt. wo wir wohnen, gibt es weder waldorfschulen noch sonst was ähnliches, das unter einer halben stunde autofahrt zu regeln ist. es bleibt also nur die regelschule. regelschule heisst: morgens beginnt die schule um 8.10 uhr und endet je nachdem um 10, 11 oder 11.50. in der regel geht das kind nach hause zu muttern. mittagstisch gibt es selbst bei uns, allerdings nur mo, di und do. kostet für alle gleichviel, allerdings einen pappenstiel. am nachmittag haben die kinder entweder frei oder schule beginnt um 13.30 oder 14.25 oder endet um 15.05 oder 16.05. hier auf dem land gibt es null ausserschulische betreuungsmöglichkeiten, dh, das kind kommt in jedem fall nach hause und macht die hausaufgaben.
    hier arbeitet der mann 80 prozent, oft abends bis 21.30 und ist dafür morgens daheim, und ich arbeite einen tag. wir arbeiten in der selben firma und sind selten zu zweit anwesend. betreuungslücken werden von den grosseltern abgedeckt. sehr lange hatten wir eine tagesmutter, die zu uns kam, eine alte freundin von uns, die einst die krippenleiterin der kinder war, unsere kinder also alle seit diesen 14 wochen kennt. das war ein glücksfall. als sie uns eröffnete, dass sie nicht mehr kommen kann, haben unsere kinder geweint.

    ich wünschte mir, es gäbe tagesschulen mit hausaufgabenbetreuung.

    und nur damit das klar ist: ich will keine meinungen gegeneinander ausspielen, und ja, jeder sollte es so machen können, wie er wollte. aber glaubt mir: eine wahl zu haben ist massiv besser als keine wahl zu haben.

    AntwortenLöschen
  10. Ich selbst bin da geteilter Meinung. Ich bin nicht unbedingt ein Fan von (verpflichtenden!) Ganztagsschulen. Das mag für gewisse Kinder, die sonst auf sich allein gestellt sind und keinerlei Freizeitbeschäftigung bekommen/haben, gut sein,
    Zudem die Betreuung dort derzeit leider auch mehr noch eine Massenaufbewahrung und das Essen auch nicht unbedingt so toll ist.

    Aber ansonsten finde ich es irgendwie schlimm von 8-16 Uhr nur in der Schule zu sein.

    Die Kinder können auch ohne Ganztagsbetreuung soziale Werte finden.
    Ich selbst bin auch alleinerziehend, mein Sohn war in der Grundschulzeit in einem Hort nahe der Schule. Da war die Qualität der Betreuung aber auch noch anders.
    Und Kinder in dem Alter brauchen nach der Schule auch nochmal Rückzugsmöglichkeiten.

    Aber wie gesagt: für manche Kinder macht das Sinn.

    Viele Grüße, Ann

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich glaube nicht, das Ganztagsschulen verpflichtend sind oder werden?
      Bei uns ist die Betreuung alles andere als eine Massenaufbewahrung, im Gegenteil, es wird sehr viel mehr geboten als in einem normalen Hort.
      Selbst eine Rückzugsmöglichkeit ist gegeben, da es dafür extra einen Ruheraum gibt.
      Die Kinder können spielen, basteln, sporteln, musizieren, kochen, oder sich in den Ruheraum zurückziehen.
      Das ist weitaus mehr, als das, was man täglich zuhause bieten kann und deshalb denke ich, das ist gut für alle Kinder.
      Wir haben ein paar einzelne Mittagskinder, die gleich nach der Schule nach Hause gehen, am Nachmittag finden sich aber alle wieder auf dem Schulgelände ein, also kann es nicht soooo schrecklich sein:)

      Löschen
  11. Ja,es wäre schön,wenn wir die einzelnen Lebensmodelle der anderen respektieren würden und nicht vergleichen und herabwürdigen.Jedoch werden wir in unserem System sehr wohl verglichen und bewertet und zwar von mindestens Schulbeginn an! Und darin sehe ich persönlich einen Fehler,denn so kommen wir nämlich dahin oft in Konkurrenz zueinander zu stehen,in Druck zu geraten durch Leistungsdruck,zu gefallen weil wir gefallen wollen (und müssen ).Das war jetzt sehr kurz und knapp,womit man erstmal anfangen müsste,meiner Meinung nach.Ich finde es schön,wenn uns die Wahl gelassen wird und wir je nach Bedingungen und Vorlieben entscheiden können,wie es zu uns passt,denn die Kinder sind glücklich ,wenn wir es sind.(in der Regel jedenfalls).Liebe Grüße an Alle!

    AntwortenLöschen
  12. ich glaube nicht, dass man soziale werte gegeneinander ausspielen sollte. und ich glaube auch, dass die krippen und horte in der schweiz ein «höheres niveau» haben als beispielsweise in deutschland, hier darf eine gruppe in der krippe höchstens 10 kinder haben, davon nur eines ein baby, wenn der minimalschlüssel von zwei betreuungspersonen beträgt. was zu den schulergänzenden massnahmen hinzuzufügen ist, ist, dass es nur sehr wenige kinder gibt, die diesen auch voll ausschöpfen, es sind also nicht alle tage in diesen bösen kinderverwahrungsanstalten, die es hier wie erwähnt auch nicht gibt, so ausgefüllt.

    was ich aber auch wichtig finde von wegen rückzugsmöglichkeiten und anderen kindlichen bedürfnissen: wir sagten unseren kindern, dass sie ihren beitrag zum familiären «wohlstand» leisten müssten. unsere kinder dürfen beispielweise alles, was mit sport und vereinen zu tun hat. und wir geben massig geld für ferienreisen aus. dazu müssen wir aber geld verdienen, und geld verdienen heisst: das kind muss auch mal bis nach mamis und papis feierabend auf rückzug verzichten. war fast nie ein problem. jetzt, auf dem land, wo es auch das oben erwähnte ghetto-kind aus mangel an entsprechenden bauten und fehlender betreuungsmöglichkeiten nicht gibt, wünschte ich mir manchmal wenigstens schulische nachbetreuung, weil, wie erwähnt, die schule dauert an vollen tagen im moment von 8.10 bis 11.50 und von 13.30 bis 16.05 uhr. und daran gibt es rein gar nix zu rütteln, weil das staatlich geregelt ist. wir haben das glück, fünf minuten von der schule entfernt zu wohnen. andere haben eine halbe stunde schulweg, es hat also nur stress und eine halbe stunde daheim. ob das jetzt noch zur tagesschule ausgebaut wird, spielt wie keine rolle mehr. theoretisch.

    AntwortenLöschen
  13. Mal eben noch zum Ganztag: nein es gibt an Regelschulen keinen verpflichtenden Ganztag.
    Ich arbeite an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und da gibt es den gebundenen Ganztag (Schule von 8.30- 15.30h).

    AntwortenLöschen
  14. Ich habe alles kennengelernt. Alles wohlgemerkt. Selber im Osten groß geworden (Krippe, Kindergarten, Hort (allerdings war mir der Hort ab der 3. Klasse zu langweilig und ich war dann Schlüsselkind - hat mir allerdings auch nicht geschadet), Meine Kinder sind sowohl in den Kindergarten als auch in den Schulhort gegangen. Als ich vor ein paar Jahren aus meinem stressigen und gut bezahlten Vollzeitjob aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen bin, aber nicht komplett nur zu Hause sitzen wollte, habe ich mich auf Kinderbetreuung in den Betreuungsfamilien spezialisiert. Wir wohnen seit 20 Jahren in Hamburg - im Hamburger Westen.
    Sowohl die gar nicht arbeitende Mutti, die aber nachmittags (weil 3 Kinder) eine Kinderfrau brauchte, als auch die voll berufstätige Mutti und auch die halbtagsarbeitende Mutti waren im Programm. Ein Kind vollzeit im Kindergarten, ein Kind (weil unter 3) zu Hause, oder das Modell 1 Kind halbtags im Kindergarten - eins in der Grundschule - eins zu Hause, 2 Kinder am Gymnasium ach es war alles dabei.
    Mein persönliches Fazit - ich kann jede Mutter verstehen, die gerne die ersten 3 Jahre mit dem Kind zu Hause bleiben möchte, ich verstehe (auch aus eigener Erfahrung) jede Mutter, die Vollzeit oder Halbtags arbeiten möchte/muss/kann, wie auch immer.
    Ich habe auch gesehen, wie eine "Überbetreuung" der Kinder aussieht (wenn Mama immer alles regelt, organisiert, plant usw.) und auch die Folgen (extreme Unselbständigkeit noch mit 12 Jahren).
    Es sollte für jedes Lebensmodell die richtige Betreuung vorhanden sein. Das wäre mein persönliches Fazit. Die Betreuungsart ist so richtig wie die andere - sie muss nur zur Familie passen.
    Allerdings möchte ich noch eins anmerken, wer denkt, das Kinder, die von der Mama rund um die Uhr betreut werden, mehr Freizeit hätte und mehr Kind sein könnten - der möge sich den "Arbeitsplan" mancher Kinder einmal ansehen. Die "Arbeitswoche" hat 5 Tage. Ich habe Kinder erlebt die hatten folgende Pläne: 1 x Schwimmunterricht, 1 x Englischunterricht, 1 x Reiten, 1 x Ballett, 1 x Hockey, 1 x Musikunterricht (wahlweise Klavier, Cello oder Flöte). Ab dem Eintritt ins Schulleben kam dann recht zügig noch mindestens 1 x privater Nachhilfeunterricht hinzu (Fach kann man sich gerne aussuchen, meistens jedoch Mathematik). Und ab dem Gymnasium wurde die Nachhilfe um mindestens 1 Sprache erweitert (also im Regelfall Latein oder Englisch). Und wenn dann eine 5 Jährige, die halbtags in den Kindergarten geht und nachmittags ach so kindgerecht von der Mama betreut wird, einem seufzend sagt, dass sie keine Termine frei hat, um mit ihrer Freundin zu spielen - dann aber lieber Ganztagskindergarten, da spielen sie wenigstens.

    AntwortenLöschen
  15. Ich glaube nicht, dass Kinder etwas geboten bekommen sollten...sondern einfach viel Lebenszeit fern von Institutionen genießen dürfen! Ist das der Sinn unseres Daseins dass wir möglichst viel arbeiten, damit möglichst viel verdienen und konsumieren und die Kinder dabei getrennt von uns leben? Es macht mich ehrlich gesagt irre und fuchsteufelswild dass es politisch und öffentlich nur noch in diese Richtung gehen soll...es sollte Wahlfreiheit, aber echte Wahlfreiheit geben für Eltern zu entscheiden, will ich arbeiten oder nicht, unabhängig von Ängsten vor geringer Rente etc. Wer fragt bei der ganzen Diskussion eigentlich wirklich mal die Kinder??? Was würden sie bevorzugen wenn sie die Wahl hätten? Im Nachhinein zu sagen "hat mir nicht geschadet" finde ich sehr fragwürdig, wenn auch verständlich. Studien aus dem ach so tollen Skandinavien belegen eindeutig dass soviel Fremdbetreuung schaden kann (neurologisch). Mir ist die Institution Schule an sich als Zwangsveranstaltung schon ein Graus, auch hier sollte es Wahlfreiheit geben. Erst wenn die Kinder dort freiwillig hingehen wird sich auch im System was ändern! Und das Schule für Kinder da ist ist einfach ein altes Märchen...Sie ist da und unter Zwang damit die Wirtschaft weiter laufen kann...ach, ein leidiges Thema für mich gerade. Jeder wie er mag, aber bitte auch das Kind ehrlich dazu befragen!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Mausekind,

      das kann ich auch so unterschreiben!
      Ich bin auch der Meinung, Kinder sollten auch Lebenszeit "fern von Institutionen" genießen dürfen - und sich nicht immer nur in "staatlicher Gewalt" befinden müssen.
      Das wollte ich gestern auch noch gesagt haben: ist es der Sinn des Lebens, möglichst viel zu arbeiten, möglichst viel zu konsumieren???
      Wie gesagt, ich bin alleinerziehend, erlaube mir "trotzdem" den "Luxus" nur halbtags zu arbeiten. Dafür habe ich auch kein Auto, keine Altersvorsorge usw. Aber doch eine gewisse Lebensqualität und Zeit mit den Kindern gehabt.
      Ebenso übel finde ich dieses massenhafte Krippen-aus-dem-Boden-Stampfen, das derzeit überall stattfindet.
      Wer sich einmal mit dem Thema Bindung beschäftigt hat, kann eigentlich nur bestätigen dass diese Massenaufbewahrung für Kleinkinder nicht gut sein kann. 15 Kinder (unter 3!) mit 2 Erzieherinnen.... hm... würde man als Mutter allein 7-8 gleichaltrige Kinde gleichzeitig zu betreuen haben, würden sie einem schon weggenommen und in Staatsobhut gegeben werden...
      Meine Tochter hat auch schon in Krippen gearbeitet und sie weiß, wie manche Kinder darunter leiden.
      Ja, es sollte wirklich Wahlfreiheit geben ob ich arbeiten gehe oder nicht (womöglich durch das gesicherte Grundeinkommen?).
      Wenn man Kinder befragt, was sie sich wünschen, sagen sie oft "mehr Zeit mit den Eltern" (da gibt es offizielle Umfragen)..
      Ja, und GENAU, mir ist die Institution Schule als Zwangsveranstaltung auch ein Graus, ich bin ebenso für Abschaffung der Schulpflicht und Einführung der Bildungspflicht, so dass man die wirkliche Wahl und Freiheit hat.

      Ich habe den Dokumentarfilm "Alphabet" gesehen und finde das schon sehr bedenklich, was da so abgeht, NUR damit DIE WIRTSCHAFT funktioniert... noch mehr Konsum...
      Fraglich für mich.

      Aber alles in allem denke ich eben auch: jeder so, wie er mag.

      Viele Grüße von Ann

      Löschen
  16. kinder von institutionen fernhalten? ich glaube nicht, dass die kinder das so sehen. zumindest meine nicht. meine sehnen sich nach den institutionen, weil sie bedeuten: andere kinder, animationsprogramm, lerneffekt, waldtag, whatever. und das war mal nur auf die schule bezogen. ich glaube auch nicht, dass es zuviel fremdbetreuung geben kann, sondern nur «falscher» umgang damit.

    und getrennt leben ist dann doch auch übertrieben. angesichts von ca. 15 wochen staatlich verordneter schulferien, den wochenenden und den nachmittagen/abenden - hihihi! ferienbetreuung? hihihihi! - ist genug familienzeit da.

    AntwortenLöschen
  17. Liebe Frische Brise,

    Danke für deinen tollen Artikel.

    LG, Emma

    (Und mal wieder suche ich den Stein des Anstoßes vergeblich.)

    AntwortenLöschen
  18. Auch hier im badischen Ländle wird die Ganztagsschule eingeführt ! Es gibt nämlich sogar im äußersten Südwesten der Republik, Eltern, die arbeiten und Kinder, die betreut werden wollen. Wir leben in der "klassischen Ein-Verdiener- Zwei-Kinder-Einfamilienhaus-mit-Garten-Idylle" und ich hätte früher, als die Kinder noch klein waren, sehr gerne gearbeitet.Ging aber nicht. Ich freue mich, dass endlich Bewegung in die Sache kommt . LG. Mazze

    AntwortenLöschen
  19. Ich bin froh, dass es auch im ruhigen Schwabenländle Einrichtungen mit Tagesbetreuung gibt, auch wenn wir keine Ganztagsschule haben. Die ist in Diskussion, aber noch lange nicht umgesetzt hier im Ort.

    Der Kindergarten im neuen Wohnort hat mich zur Verzweiflung gebracht, weil ich als frische Selbständige mit fast null Einkommen kaum die Möglichkeit hatte, vernünftig arbeiten zu können: Kaum war das Kind im Kindergarten, war es auch schon wieder zu Hause. Nachmittagsbetreuung gab es nicht. Es ändert sich, wie ich gehört habe, aber das ist eh Geschichte. Um so glücklicher war ich bei Schulbeginn: Kernzeitbetreuung, wahlweise bis drei oder bis 17 Uhr. Herrliche Zustände sind das, für uns ist die Lösung bis 15 Uhr ideal. Das Kind ist glücklich, ich auch: Es gibt keinen Streit ums Essen - mein Sohn ist ein pingeliger Esser, der hier herummäkelt ohne Ende, aber in der "Kerni" anstandslos isst. Es gibt keinen Streit um die Hausaufgaben, die in der Kerni gemacht werden. Er hat andere Kinder, es gibt Spielangebote, in den Ferien gibt es Ausflüge und Spielplatzbesuche, statt drinnen mit Mutti zu hocken und beim Putzen zuzugucken und sich eine Abfuhr abzuholen, weils Mutti keine Zeit hat zu spielen oder stundenlang auf dem Spielplatz zu hocken. Ich bin glücklich, weil ich die Arbeitszeit bis 15 Uhr habe - nicht ganz halbtags, nicht ganz ganztags - und endlich was schaffen kann. Nachmittags haben wir ohne Druck (Hausis, Kochen....) Zeit, was miteinander zu machen. Ich kann mir außerdem meine geistige Gesundheit bewahren, da ich leider nicht zum Muttertier geboren bin - ich liebe mein Kind, aber 24/7 haushalt und Kinderbetreuung finde ich öde bis zum Gehtnichtmehr. Großeltern oder Verwandte, auf die wir zurückgreifen könnten, haben wir nicht in der Nähe.

    Ich muss aber sagen, dass ich die Diskussion, ob Betreuung oder nicht, albern finde. Es gibt für jede Seite Gründe. Außerdem kommt es bei der Betreuung immer darauf an, ob es sich um eine verwahranstalt handelt oder nicht - und meist, das muss man einfach mal sagen - ist die Betreuung vollkommen in Ordnung. Ich hätte ein schlechtes Gefühl, wenn Sohnemann sich nciht wohlfühlen würde. Aber wenn er strahlend nach Hause kommt und das einzige, worüber er meckert die frühen Aufstehzeiten sind, dann gibt es wahrhaftig nichts, worüber ich mich sorgen müsste. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass es dieses Angebot gibt!

    AntwortenLöschen
  20. Hallo Carola
    Danke fuer Deinen Artikel, es ist fuer mich immer interessant darueber zu lesen, wie bei Euch in Deutschland der Alltag aussieht. Bei uns (in Polen) wenigstens in meiner Schule (ich bin Lehrerin) sind die Lektionen bis 13.30 fuer die Grundschule. Dann gehen die Kinder nach Hause, wenn die Eltern wollen, dann bleiben sie im Hort bis 16 Uhr. In dieser Zeit spielen sie zuerst, malen und ruhen sich aus, dann machen sie Hausaufgeben, sie haben auch Moeglichkeit zu mir in die Schulbibliothek zu kommen und dort Hausaufgeben zu machen oder zu lesen und dabei sich zu entspannen. Sie koenne auch an verschiedenen Kursen teilnehmen, manche sind kostenpflichtig (Tanzen, Basketball) manche nicht (Handmade, Kunst usw).
    Falls Du mehr von unserer Schule sehen willst hier hast Du einen Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=Lxsn_lC_YZc
    viele liebe Gruesse - Beata

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...