Samstag, 22. Februar 2014

Aufruf

Wer etwas bewegen möchte, sollte auf die Straße gehen. Nur so werden Dinge sichtbar. In den nächsten Tagen werden hoffentlich viele Menschen auf die Straße gehen um auf die Missstände in unserer Geburtshilfe aufmerksam zu machen. Zur Hebammenunterstützung.

Aber es geht um viel mehr. Wie hier und hier exemplarisch geschrieben, es geht um den Hebammenberuf, der vor dem Aus steht, klar, aber es geht vor allem darum, Familien die freie Wahl des Geburtsortes abzusprechen und ihnen eine gute Begleitung durch Schwangerschaft und Wochenbett zu nehmen. Wir haben ein RECHT darauf und das soll uns genommen werden!

Ich werde jetzt nicht noch einen neuen Text darüber schreiben, wie bedeutsam eine kontinuierliche Betreuung meiner Schwangerschaften durch Hebammen über MONATE für mich war. Wie angenehm es war, nicht ewig in Wartezimmern beim Arzt zu sitzen sondern bei Hausbesuchen meiner Hebammen Raum und Ruhe zum Besprechen aller Dinge zu haben. Wie sehr diese Frauen mir und meiner ganzen Familie in der spannendsten Zeit unseres Lebens zur Seite standen. Das werden wir nie vergessen und ich möchte, dass das auch weiterhin möglich ist.

Hamburg macht heute den Anfang. Um 12 Uhr auf dem Rathausmarkt. 

Wir gehen hin. Wer ist dabei?

Und so war es in Hamburg.



Kommentare:

  1. Bei uns ist es am Dienstag. Das Kindi und ich gehen hin. Ehrensache!

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  2. Ich danke Dir für den Link und hoffe, wir können was bewegen!
    Ganz liebe Grüsse aus Kiel
    Nina

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