Dienstag, 29. Oktober 2013

Berlin im Herbst

Als ich mein Berlinwochenende im August gebucht habe, dachte ich, Ende Oktober würde ich eine dicke Jacke tragen und mich viel drinnen aufhalten. Ich hätte Ausstellungen besucht und mit Freundinnen drinnen Tee getrunken.

Nichts davon ist eingetreten, denn Berlin empfing mich am letzten Wochenende im Oktober mit mildem Wetter und zeigte sich von seiner schönsten Seite. Bunter Herbst, bunte Stadt. Ich war viel spazieren, habe draußen gefrühstückt, zu Mittag gegessen und Kaffee getrunken. Bin durch Blätterberge geraschelt und habe die Berliner Luft ganz tief eingeatmet. Ich war in meinem alten Wohnbezirk unterwegs, der sich seit meiner Kindheit sehr verändert hat. Ich habe Freundinnen und Bekannte getroffen, war im Kino und habe meine Familie gesehen. Die Zeit verging, wie immer, viel zu schnell.



Kommentare:

  1. Oh, da freue ich mich fuer Dich, dass Du so eine schoene Zeit in Berlin hattest, sie mit lieben Menschen teilen konntest und offenbar auch sehr lecker gegessen hast.
    Liebe schottische Gruesse, Nessie

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  2. Ich hätte auch mal wieder Lust, in Berlin zu sein. (und kann nicht mehr mit name & url kommentieren.)

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  3. Wieder sehr schöne Bilder.

    Groß geworden bin ich Hamburg-Sternschanze. Da hat sich auch vieles verändert. Es hat sogar ein großes Wandbild Vereinsstraße Ecke Margaretenstraße gegeben, auf dem ich neben vielen Nachbarn drauf war. Durch einen Anbau direkt an diese Wand gibt es das Bild seit Jahren nicht mehr, genauso wie sich die gesamte Nachbarschaft verändert hat.
    Mein Gefühl, wenn ich dort durch die Straßen gehe, passt nicht mehr zu dem heutigen Lebensgefühl des Viertels. Früher gab es dort Eck-, Keller- und sonstige Kneipen, aus denen die Zigarettenrauchschwaden ins Freie waberten, heute sind es Designerläden, hippe Cafes usw.

    Es ist komisch und hat sich sehr weit von meiner Kindheit und Jugend entfernt. Da gab es nichts Hippes, Glamouröses und schon gar keine Mütter, die an Tischen sitzend mit ihrem Kinderwagen im Werte eines gebrauchten Kleinwagens den Fußweg vorm Cafe verstopften, während sie mit Freundinnen koffeinhaltige In-Getränke schlürften. Es war ein Arbeiterviertel, hoher Ausländeranteil, hoher Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängeranteil. Und heute hat es den Hippster-Zenit schon überschritten und in Wilhelmsburg und St. Georg echte Konkurrenz erfahren. Wer hätte das mal gedacht??

    LG

    Katja aus Ahrensburg

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  4. Sehr schöne Bilder! Musste etwas schmunzeln - die Katze an der Leine (?) und der Hund ohne Leine :-)

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