Donnerstag, 17. Mai 2012

Schüleraustausch - wie war's?

Jetzt ist unser Austauschschüler aus Frankreich wieder weg. Ich muss sagen, ich hatte mir ein bißchen mehr erhofft. Mehr Austausch zwischen den Kulturen vielleicht. Aber wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen. Ein Jugendlicher, der erst ein paar Monate unsere Sprache lernt, schüchtern noch dazu, ist vielleicht nicht der richtige Gesprächspartner. Mein Französisch ist nicht gut genug, um tiefergehende Gespräche zu führen. (Schwer genug, auf französisch irgendwie zu sagen, dass er doch mal die Klobrille wieder runterklappen soll. Öhm.) Wer vom Austausch auf alle Fälle profitiert hat, ist unser Großer. Er hat wirklich viel Französisch gesprochen und sagt auch schon, dass ihm der Unterricht jetzt noch viel leichter fällt. Ich hoffe, der französische Schüler behält uns in guter Erinnerung. Wenn er in Zukunft beim Frühstück sein Brot in seine Schüssel taucht, wird er auf alle Fälle an seinen Hamburg-Aufenthalt denken ;-)


Kommentare:

  1. Da ging es uns mit der englischen Austauschschülerin ähnlich. Ich hätte mich sehr gerne mehr mit ihr unterhalten, aber sie war soo still und schüchtern. Trotzdem ist so ein Austausch eine spannende Erfahrung!
    Euch einen schönen Feiertag!
    LG, Micha

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  2. Die meisten Jugendlichen sind eher gehemmt, wenn es darum geht, in fremder Sprache zu reden. Und dann noch mit Erwachsenen, auf die man im Zweifel eh keinen Bock hat ;-)

    Wir hatten schon 4 Austauschschüler (2x Frankreich, Russland, Portugal). Eine Französin und die Portugiesin haben recht viel gesprochen. Also im Sinne von: Kleine Gespräche waren möglich und man hatte das Gefühl, dass alle sich wohl fühlen. Der Russe hat kaum den Mund aufgemacht und die andere Französin gar nicht. Ich glaube, von der hab ich pro Tag maximal 2 Sätze gehört, sonst nur einzelne Worte (Ja. Nein. Danke.). Ich schätze, sie hat in meinem Beisein in 10 Tagen maximal 200 Wörter auf deutsch gesagt. Auf Französisch aber auch nicht viel mehr. Sie war einfach seeehr schüchtern und ich glaube, sie wollte auch gar nicht hier sein. Sie tat mir Leid.

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  3. Da ging es Dir wie uns mit unserem Austauschschüler - leiderist bei meinem Mann und mir auch nicht mehr viel von unserem Schulfranzösich da, aber der Junge war so wie euer Austauschschüler - komischerweise war er bei den Aktivitäten mit seinen Mitschülern anders. Meine Tochter war vorher in Frankreich und hat sich in der Familie auch nicht so richtig wohl gefühlt - manchmal passt es auch einfach nicht. Freue mich daher immer wenn meine USA Brieffreundin, die ich seit meinem 10. Lebensjahr habe besucht und die Freundin meines Sohnes aus Mexiko, dann kann man von Austausch sprechen - aber es doch auch eine schöne Erfahrung. GGLG Heidrun

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  4. Hm, das ist zwar schade, aber - wie man hier liest - ja durchaus normal.
    Aber es ist doch schön, dass dein Großer jetzt besser Französisch spricht und es in der Schule leichter hat :-)

    Liebe Grüße,
    Cornelia

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  5. Ui, klingt.... spannend. Ich bin gespannt... ich bekomme im Sommer einen/eine aus Frankreich... aus der Patenstadt... die Kinder sind 10 Tage hier, davon aber 6 in der Eifel. Und ich kann GAR KEIN Französisch (und ich mag die Sprache auch gar nicht, aber mein Teenie findets toll!)

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  6. Hallo,
    ich finde eure Willkommensgeschenke so klasse! Würde gerne unbedingt wissen, wo habt ihr die her habt? Wir hier am Bodensee haben für unsere Austauschschülerin leider keine so tollen Sachen gefunden:-( Vielleicht könnte man so etwas irgendwo in Auftrag geben...deshalb meine Frage.)
    Liebe Grüße,
    Gina

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