Donnerstag, 10. Mai 2012

Hier so:

Ich bin mit dem Mutzelchen zu Hause. Sie hat sich im Kindergarten beim Spielen im Garten den Fuß umgeknickt und konnte überhaupt nicht mehr laufen. Ich war mit ihr beim Arzt, wo sie einen schicken Verband bekam. Pink! Heute kann sie immerhin schon humpeln und ich muss sie nicht mehr tragen. Dafür ist sie definitiv schon zu groß mit ihren 4 3/4 Jahren. Jetzt heißt es weiterschonen und das Beste hoffen. Mit Eierkuchen, zu denen das Mutzelchen als Fast-Hamburgerin nun Pfannkuchen sagt, ist schonmal ein guter Schritt Richtung Genesung getan.
Unseren französischen Gastschüler bekomme ich nur wenig zu Gesicht. Es stehen viele Ausflüge auf seinem Plan und am Nachmittag treffen sich die Teenies im Ortszentrum zum Eis essen etc. Er selber lernt erst seit Kurzem Deutsch und spricht sehr wenig. Ich kratze so gut es geht ein paar Brocken Französisch hervor. Der Liebste hat dafür ne App mit Sprachausgabe. Beim Frühstück tunkt der Franzose tatsächlich sein Marmeladenbrot in die Milch und beißt dann ab. Für heute Abend hat er sich Pommes gewünscht. Ich wette, er hat noch nie handgeschnitzte gegessen ;-)

Nachtrag: Ich vermelde: Der französische Schüler hat das ganze Blech Pommes fast alleine aufgegessen und hinterher noch 3 Eierkuchen, die ich ihm natürlich als Crêpes verkauft habe, mit Schokoaufstrich. Muddi freut es.



Kommentare:

  1. Wow, so alt ist das Mutzelchen schon. Irre, wie die Zeit vergeht. Über die Sprach App musste ich schmunzeln. Cool, daß es so tolle Technik gibt.

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  2. Oh, da wünsche ich gute Besserung, dass das Mutzelchen ganz schnell wieder ganz gesund wird!!

    Uff, wie ist es denn um meine Sprachfertigkeiten in Fanzösisch bestellt...?! Eijeijei, wenn das meine Lehrerin von damals wüsste... ;-)

    Hm, du klingst etwas bedröppelt, was den Umgang mit eurem Gast angeht, oder täusche ich mich da? Es hört sich so an als würdest du lieber mehr Zeit innerhalb der Familie mit ihm verbringen? Naja, vielleicht kommt das ja noch ;-) Und Croissant in Milch tunken... das ist ja goldig :-))

    Liebe Grüße,
    Cornelia

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  3. ich kenn das selbst von meinem austausch in frankreich.
    ewig her.
    aber in dem alter traut man sich oft auch einfach nicht in einer fremden sprache zu reden.
    klar man will es lernen, aber wenn man dann muss... da bekommt man doch weiche knie und sagt lieber weniger.
    ist ja auch keine einfache situation, so alleine bei einer fremden familie.
    aber ich hab da keine sorgen, dass ihr es ihm so nett wie möglich macht :)

    gute besserung an die kleine pinkeverbandtragende!

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  4. ...nicht, daß der frz. Austauschschüler so beeindruckt von den Fritten ist, dass er sich gleich Dauer-einquartiert...
    Liebe Grüsse Elke

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  5. Erst einmal gute Besserung eurer Kleinen. Mensch, hoffentlich gehts bald besser.

    :o) Ich kann mich noch an den Schüleraustausch von meiner Schwester erinnern. Sie hatte genauso lang franz. wie ihre Tauschschülerin deutsch. Da lagen Welten dazwischen....meine Schwester kam in ihrer Gastfamilie sprachlich problemlos aus....andersrum wars schwierig.

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  6. Wenigstens ISST er! Unsere Alexane möchte kein Brot. Und kein Müsli und keine Cornflakes. Nur einen Becher Kakao. Und auf die Ausflüge will sie auch nichts mitnehmen. Nicht mal einen Apfel.

    Leicht verzweifelte Grüße und schnelle Besserung für's Mutzelchen!
    Andrea

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  7. Guten Abend,

    so war es bei uns auch - wenig Unterhaltung mit unserem französischen Austauschschüler -wünsche Euch noch schöne Tage
    GGLG heidrun

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  8. Lese deinen Blog ja schon eine ganze Weile und bei euch ist wirklich immer was los, wenn jetzt auch nicht so toll wegen dem umgeknickten Fuß. :-( Aber der pinke Verband machts bestimmt auch gleich halb so schlimm.
    Ist ja cool, dass der Junge soviel & unkompliziert isst. ;-)
    Meine englische Austauschschülerin mochte so gut wie gar nichts. Nicht mal mehr das extra gekaufte Tofu & Sojazeug, aber Cornflakes mit Leitungswasser. ;-)

    Lieben Gruß, Inga

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  9. Das mit Mutzelchen kann ich gerade ebenfalls voll nachvollziehen, da es mir im Moment genauso geht - bloß nicht so viel herumhüpfen, wie man eigentlich denkt, daß man muß oder will. Mein elastischer Verband ist bloß nicht so schick pink! Leider!
    Die Sache mit eurem Austauschschüler hatte ich bereits aus Erfahrung genauso vermutet - ich wollte Ihren Elan, Frau FrischeBrise, bloß nicht so bremsen.
    Teenies im Alter Ihres Großen, egal ob aus Frankreich oder England, haben es nach meiner Erfahrung nicht so mit fremden Sprachen - irgendeiner in der Gastumgebung wird doch bestimmt auch, verdammt nochmal, ihre Muttersprache (Weltumgangssprache!!!!!)sprechen!! Außerdem kann man sowieso immer auf schüchtern mimen, wenn es unangenehm oder peinlich wird.
    Nehmen Sie es nicht so schwer, Ihre Sibylle G. aus HH-W.

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  10. Hihi, das ist ja super, was du im Nachtrag schreibst - lecker Pommes sind ja auch was Feines, vor allem, wenn sie slbstgemacht sind.

    Liebe Grüße,
    Cornelia

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