Donnerstag, 19. Januar 2012

Fliederbeersuppe

In der Sendung Landlust TV wurde neulich Fliederbeersuppe gekocht. Fliederbeeren? Das sagt man hier nicht. Ich habe mal nachgeforscht und erfahren, dass es sich um Holunderbeeren handelt. Mag ich. Die Suppe soll helfen, eine aufkommende Erkältung zu vermeiden. Das musste ich probieren. Ich habe die Suppe ein bißchen abgewandelt, weil ich einige Zutaten nicht hatte. Ich habe 1 Flasche Voelkel Holundersaft (uuuhhh, sauer!), 300ml Wasser, etwas Zitronensaft, 100g Zucker und 1 Zimtstange aufgekocht. 1 gehäuften Esslöffel Speisestärke habe ich mit etwas kaltem Wasser angerührt und in den kochenden Saft eingerührt. Die Suppe wurde cremig. Dann habe ich 4 Birnen kleingeschnitten und mit in die Suppe gegeben. Ein wenig köcheln lassen und dann genießen. In diesem Rezept gibt es noch Grießklößchen dazu. Kalt wurde meine Suppe etwas fester und hat prima zu Naturjoghurt gepasst. Und bestimmt ist deshalb mein Husten verschwunden...




Kommentare:

  1. Mhm, die Suppe kenne ich auch aus Kindertagen. Macht schöne blaue Lippen. ;)
    Mir ist sie immer etwas fad erschienen, aber mit Zimt und Birnen, das werde ich glatt probieren. Grießklöschen passen sicher auch super rein.

    AntwortenLöschen
  2. Holundersuppe! Eine Kindheitserinnerung. Statt der Stärke kannst du auch vanille-pudding-pulver nehmen.Ich hab die Suppe als Kind geliebt. Mit Schwellenhüppern (gebratenen Brötchenwürfeln)

    AntwortenLöschen
  3. Die Suppe sieht super lecker aus und mit Grießklößchen kann alles nur noch viel besser werden (sabber...)! Wie steht es denn mit der Säure bei der fertigen Suppe (für die chronisch Refluxproblemgeplagten unter uns)?
    LG, Maike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Suppe ist schon etwas sauer. Vielleicht dann noch etwas mehr Wasser nehmen.

      Löschen
  4. Hollersaft! Lecker! Man kann auch Sago mit rein tun (Froschaugen haben wir als Kinder immer gesagt). Sauer dürfte die Suppe aber nicht sein. In der Regel sollten Muttersäfte 1:4 mit Wasser oder in diesem Falle z. B. mit Apfelsaft verdünnt werden. Achtung echt! DIE Flecken gehen mit nix aus den Sachen raus ;-)
    Viele Grüße, Ulrike.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, im Landlustrezept ist Sago drin. Habe ich früher als Kind geliebt!
      Wasser hatte ich schon mit drin.

      Löschen
  5. Jaaaa, auch bei mir ist es eine Kindheitserinnerung :o) Und besonders an Tagen wo ich krank war, hat meine Oma sie mir damals gemacht. Schön heiß essen und danach dick eingepackt ins Bett und die Erkältung weg schlafen.

    AntwortenLöschen
  6. oh das liest sich so lecker- muss mir mal den Saft kaufen... ;) gleich neben dem Büro ist ein Bioladen ;)) mhhmmm

    Christel

    ich hab mal aus Hollunder-Muttersaft Gelee gekocht.. war auch total lecker.

    AntwortenLöschen
  7. Und wie gut das ist :-) Dann weißt Du ja, was Du im Herbst zu tun hast - Holunderbeeren sammeln und einkochen - die Suppe gab es bei uns früher sehr oft. Auch das Holundergelee ist sehr lecker - ach ja und die Holunderblüten als Tee getrunken haben ebenfalls eine entzündunshemmende Wirkung. Ich liebe den Holunder!
    Viele Grüße
    Marika

    AntwortenLöschen
  8. FLIEDERBEEREN ist DER norddeutsche Begriff schlechthin für Holunderbeeren, zumindest "auf dem platten Lande" (Der Holunder hieß botanisch lange Flieder, dann erhielt später der jetzt als solches bekannte Strauch den Namen) ! - Gab es immer bei meiner Oma, natürlich mit den Griesklößen (...für meine Cousine und mich waren genau DIE das Beste an der ganzen Sache !...mjammi)

    Moni

    AntwortenLöschen
  9. ..wir trinken in der kalten Jahreszeit am Abend immer wieder gerne einen "Fliederbeer-Grog" - also Fliederbeersaft mit recht viel Honig oder Zucker (bis es eben lecker ist, psst: der von Bavaria Waldfrucht aus dem gut sortierten Supermarkt ist nicht wirklich bitter, aber auch 100% Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz..Schleichwerbung aus..) im Topf stark erhitzen (aber nicht kochen) - die Kinder lieben es, ganz "harte" Erwachsenen tun dann für sich selbst noch einen Schuss Rum rein - dann sollte man es allerdings gleich auf der Bettkante genießen...hicks...nee, eigentlich ist es alkoholfrei am BESTEN !!! (auch gern als "Kinderpunsch" genommen, bei KiGa-Festen!)

    ;)

    Moni

    AntwortenLöschen
  10. Das sieht aber mal wieder sooo lecker aus!

    Liebe Grüße, sandschnecke

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Frau "Frische Brise",
    als alte gebürtige und geborene Hamburgerin kann ich Ihnen versichern, daß man wohl in Hamburg zu diesen Bäumchen "Fliederbeeren" sagt. Nur Quiddjes (Zugezogene, nicht Gebürtige)sagen Holunderbeeren.
    Schon meine Oma kochte Fliederbeersuppe mit Grießklößen, von der ganze Volksstämme satt werden konten - hinter gab es meist Brotpudding mit Vanillesoße.
    Liebe Grüße
    Sibylle aus HH-Wellingsbüttel.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Okay, da habe ich doch wieder etwas gelernt.
      Ich mach das bald wieder, MIT Grießklößchen.
      Viele Grüße!

      Löschen
  12. Oooh, wie schön: Fliederbeersuppe mit Grießklößchen. Die gabs bei uns früher auch immer zuhause und anschließend standen wir alle vorm Spiegel und haben unsere blauen Lippen und Zungen verglichen! Statt der Birnen (oder auch zusätzlich) schmecken Apfelstückchen auch hervorragend darin und wir haben als Kinder immer noch Zwieback in kleine Stücke zerbrochen und direkt vorm Essen hineingetan, das knuspert so toll :-)

    AntwortenLöschen
  13. Die Suppe sieht sehr lecker aus!

    AntwortenLöschen
  14. Ich kenne (und liebe) sie auch mit Apfelschnitzen darin. Habe sie erst am Montag gekocht, das erste Mal für Junior - er mochte sie auch sehr gerne. Gesund ist sie obendrein. Und meine Holunderbeeren sind gut verwertet :D

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...