Donnerstag, 24. März 2011

Tomatensauce

Jahrelang habe ich Tomatensaucen aus Tüten gemacht. Weil es schnell ging. Weil es günstig war. Und weil es auch geschmeckt hat.
Mittlerweile ist mir dieses Outing hier fast unangenehm. Denn schon eine ganze Weile mache ich jedes Wochenende selber unsere Tomatensauce. Wieso habe ich das nicht eher so gemacht? Es geht schnell, ist einfach, günstig ist es auch und schmecken tut es wunderbar. Ich habe gar kein spezielles Rezept. Da Tomatenstücke nicht so beliebt sind, nehme ich passierte Tomaten. In ein bißchen Fett gebe ich Zwiebeln, kleingewürfelte Möhren, etwas Knoblauch - je nachdem, was vorhanden ist. Ein bißchen anbraten und dann kommen die passierten Tomaten drauf. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen und ein bißchen einköcheln lassen. Fertig. Lecker! Und dazu am liebsten meine weltbesten und weltschnellsten Gnocchi.

Kommentare:

  1. bei uns hier ganz genau so - erst ewig fertigsoße *schäm* und dann nach den kindern entdeckt, dass es frisch genauso schnell geht. und eigentlich viiiiiel leckerer :D
    glg ela

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  2. wie tomatensoße aus tüten??? das verstehe ich nicht. ist das so was trockenes wie pfanni kartoffelpü? Als ich das das erste mal sah war ich echt erschrocken pfü. ich bin doch ein landei und dann auch noch im saarland aufgewachsen hier haben wir als ich klein war noch landwirtschaft gehabt und tiere und und und das man fritten auch im beutel kaufen kann erfuhr ich auch erst mit 11 oder so hihihihi liebe grüße kerstin

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  3. Ich bin nicht so die Meisterköchin, meistens fehlt mir die Zeit und Lust zum Kochen. Für eine Person macht das nicht so viel Spaß, und das Kantinenessen ist in letzter Zeit auch besser geworden. Also greife ich zuhause auch des öfteren auf Fertiggerichte zurück.
    Was ich aber IMMER selbst mache, ist Tomatensoße.
    Das war auch das erste, was ich selbst kochen konnte und sie gehört immer noch zu meinen Lieblingsgerichten: Nudeln mit Tomatensoße à là Mama:
    Als Basis mache ich eine Mehlschwitze:
    Butter (oder Margarine (keine Halbfett)) erhitzen bis sie flüssig ist, Mehl dazu, zu einer glatten Masse verrühren. Zuerst etwas kaltes Wasser hinzugeben, dann solange Tomatenmark aus der Tube und Wasser (kann dann auch warm sein) hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz und der gewünschte Geschmack erreicht ist. Die ganz normale Basis-Soße kommt fast ohne Gewürze aus. Natürlich kann man auch noch Zwiebeln+Knoblauch in einer Pfanne andünsten und mit in die Soße geben, sowie Kräuter, Salz und Pfeffer.
    Aber manchmal habe ich einfach Lust auf die einfachen Dinge, ganz unspektakulär. So wie gestern.
    Und das tolle; Butter/Margarine, Mehl und Tomatenmark hat man immer zuhause und wird nicht schnell schlecht. Das kann man so sogar kochen, wenn ansonsten der Kühlschrank leer ist.
    Viele Grüße, Denise

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  4. mach ich auch so. kann mir sogar die zwiebeln sparen, weil die kinder das nicht mögen. einfach nur passierte tomaten + kräuter und gewürze + einen kleinen schluck olivenöl - ist gerade heute mit spaghetti geplant.

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  5. Darf ich noch einige Tipps eines italienischen Restaurantbesitzers aus München dazu geben, der geheimtippmäßig wunderbar kocht?!

    - ein kleines Stück Sellerie mitkochen und wieder rausnehmen (ich habe immer kleine Stücke eingefroren)
    - Ein mitgekochter Weinkorken macht die Soße weicher und ganz zart (Rausfischen!!!)
    - ein bisschen Zucker dazu verstärkt den Geschmack
    - eine kleine Pfefferschote mitkochen und wieder rausfischen machts aromatisch und nicht zu scharf
    - Knoblauch und Zwiebel zu Beginn ganz langsam in Olivenöl anschwitzen
    - Unerläßlich: Oregano, ich nehme auch manchmal meine geliebten "Herbes de Provence"

    Tipp von mir als Gemüse-Versteck-Mama:
    - Paprika und Zucchini lassen sich wunderbar mitköcheln und in der pürierten Soße verstecken
    - Ich koche diese Soße immer literweise, man kann sie auch super einfrieren und als Grundlage für weitere Gerichte, z.B. Lasagne, verwenden. Und es ist aufgetaut ein schnelles Essen, wenn ich keine Zeit habe zu kochen. Besonders lecker mit "vernünftigem" (sprich selbstgeriebenem) Parmesan.

    Liebe Grüße, Kathrin

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  6. wenn man vorher Karotten, Zwiebelchen und noch mehr Wurzelgemüsen ( ähm ich verabscheue Knoblauch) schön lange anschmirgelt, dazu nen guten Löffel Zucker mitköchelt......dann die Tomatenpampe mit oder ohne Stücke zugeben und köcheln, köcheln, köcheln......Zeit ist die beste Zutat.....man kann ja gleich ganz viel machen und in Gläser füllen und ab in den Voratsschrank.
    Ich hab das so in der Hauswirtschaftsschule gelernt ...dann wird die Soße auch nicht sauer.
    Ähm.....ich fülle das ganze meist mit Rinderbrühe auf, aber sicher gehts auch mit Wasser....und nen guten Schuss Sahne rein.

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